Techcollege Aalborg — Die Sammlung
Ein neuer Campus, der die Handwerker der Zukunft anzieht und ausbildet
Techcollege in Aalborg steht vor einer tiefgreifenden Transformation, die darauf abzielt, mehr junge Menschen für die Berufsausbildungen zu gewinnen und sowohl Wohlbefinden, Gemeinschaft als auch fachlichen Stolz zu stärken. Ausgehend von der bestehenden Bausubstanz entsteht nun ein zusammenhängender Campus für die nächste Generation von Praktikern und Handwerkern – ein Ort, an dem die Schülerinnen und Schüler täglich Architektur erleben, die sowohl inspiriert als auch bildet.
Die Samlingen unterstützt die langfristigen Entwicklungsambitionen von Techcollege und schafft einen Campus, in dem Architektur, Landschaft und Lernumgebungen gemeinsam an einer zentralen Aufgabe arbeiten: Es attraktiv, inspirierend und sinnvoll zu machen, dass junge Menschen sich für eine Berufsausbildung entscheiden – und sie auch erfolgreich abschließen.

Das Techcollege der Zukunft wird nicht nur ein neues Kapitel für eine wichtige Bildungseinrichtung aufschlagen – es wird zu einem Wahrzeichen für fachlichen Stolz und nachhaltige Bildung. Mit der Transformation zeigen wir, dass man nicht abreißen muss, um neu zu bauen, sondern dass bestehende Gebäude mit Sorgfalt und Ressourcenbewusstsein neu gedacht werden können, um über viele Jahre hinweg wieder Wert zu schaffen.Anne Sofie Buur Okkels, Partnerin und Architektin bei AART.
Eine Lernumgebung, die die Schülerinnen und Schüler um das gute Handwerk versammelt
Techcollege wird weit mehr als nur eine physische Struktur für Ausbildung und Unterricht. Es wird zu einem neuen Wahrzeichen für die Handwerksberufe und zu einem lebendigen, lehrreichen Rahmen für Gemeinschaft und fachlichen Stolz der Schülerinnen und Schüler vor Ort.
Die Inspiration entsteht im Zusammenspiel von Bestehendem und Neuem – in der Transformation, die zeigt, dass die Identität von Techcollege in klugen, ressourcenbewussten Entscheidungen sowie in den Verbindungen zwischen Materialien, Kulturen und Fachrichtungen Gestalt annimmt.
Gerade an einer Schule, die die Handwerker, Praktiker und Techniker der Zukunft ausbildet, haben die baulichen Rahmenbedingungen eine besondere Aufgabe: Sie sollen nicht nur inspirieren – sie sollen bilden. Sie sollen zeigen, wie gutes Handwerk aussieht, sich anfühlt und funktioniert. Durch sichtbare Verbindungen zwischen Neuem und Altem schaffen wir einen Campus, in dem das Handwerk klar hervortritt – und in dem die Schülerinnen und Schüler einer Architektur begegnen, die bildet, inspiriert und zur Gemeinschaft einlädt.Anne Sofie Buur Okkels, Partnerin und Architektin bei AART.
Ein zusammenhängender Campus, der Vergangenheit und Zukunft verbindet
Das Techcollege der Zukunft wächst aus dem Bestehenden heraus. Die vorhandenen Gebäude und die charakteristische Betonstruktur bleiben erhalten, während neue Funktionen und Gebäudeteile aus biogenen und wiederverwendeten Materialien hinzugefügt werden. Im Zusammenspiel von Rohbau und Neuem entsteht ein Campus, in dem neue Verbindungen – fachliche ebenso wie soziale – eine physische Form annehmen.
Das Herzstück wird ein neuer, zentraler Begegnungsraum, der die Jugend- und Erwachsenenbereiche der Schule zu einem zusammenhängenden Ganzen verbindet. Von hier aus gibt es Zugang zu den Unterrichtsflügeln sowie zu Café, Mehrzweckhalle und Sporthalle, die zu klaren Knotenpunkten für Gemeinschaft und Bewegung werden.
Gleichzeitig erhält Techcollege durch einen markanten Haupteingang, eine neue Fassade und neue Außenbereiche, die mit den Aktivitäten im Inneren verschmelzen, eine neue, sichtbare Identität nach außen.

Eine Landschaft, die Geschichte, Gemeinschaft und Lernen verbindet
Die Außenbereiche von Techcollege werden als aktive Erweiterung der gesamten Lernumgebung der Schule gedacht – als Orte, an denen Gemeinschaft, Bewegung, Pausen und mentales Wohlbefinden eine physische Form annehmen. Ausgehend von der kalkhaltigen Landschaft Aalborgs ist die Gestaltung von den organischen, verzweigten Strukturen der Kalkalgen inspiriert, die über Millionen von Jahren die geologische Identität der Stadt geprägt haben.
Diese Erzählung entfaltet sich in Innenhöfen und grünen Taschen, in denen poröse Ränder und weiche Übergänge sinnliche Außenräume für Aufenthalt, Gruppenarbeit und informelle Begegnungen schaffen.
Am Haupteingang entsteht ein offener und einladender Vorplatz, auf dem Aktivitäten frei zwischen Café, Außenbereichen und zentralem Begegnungsraum fließen können. Zwischen den Gebäuden wird der bestehende Asphalt aufgebrochen und als fragmentierte Beläge neu ausgelegt, wodurch robuste Außenräume mit saisonaler Vielfalt und erhöhter Biodiversität entstehen.
So wird die Landschaft zugleich Lernraum, Treffpunkt und Erzählung der geologischen Geschichte des Ortes – und ein Rahmen, in dem sich das Leben am Techcollege ebenso sehr draußen wie drinnen abspielt.


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