Danske Commodities

Wenn strategische Raumgestaltung Veränderung ermöglicht

Standort
Aarhus, Dänemark
Bauherr
Danske Commodities
Größe
11.400 m2
Status
In Entwicklung
Architekt
AART
Space Planning
AART
Ingenieur
Niras
Bauunternehmen
A. Enggaard A/S
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Als das Energiehandelsunternehmen Danske Commodities in eine neue Unternehmenszentrale in Aarhus umzog, ging es um weit mehr als darum, zusätzlichen Platz für mehr Mitarbeitende zu schaffen. Das Unternehmen war aus seinen bestehenden Räumlichkeiten herausgewachsen, und der Umzug nach Akson bot die Chance, einen Arbeitsplatz zu entwickeln, der das weitere Wachstum, die Arbeitgebermarke und die internationalen Ambitionen des Unternehmens unterstützt.

Ziel war es, die Fähigkeit von Danske Commodities zu stärken, die besten Talente in einer Branche zu gewinnen und langfristig zu binden, in der der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende groß ist. Gleichzeitig sollten die neuen räumlichen Rahmenbedingungen die Unternehmenskultur und den Anspruch „Sustainable High Performance. Together.“ unterstützen – mit Fokus auf Produktivität, Wohlbefinden und Gemeinschaft.

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Vom Umzugsprojekt zur Arbeitsplatzstrategie

Der Umzug wurde daher nicht als rein praktische Aufgabe verstanden, sondern als strategische Chance, einen neuen Standard für Danske Commodities als Arbeitsplatz zu entwickeln.

Der Prozess begann mit einem Impact-Workshop mit der obersten Führungsebene sowie Interviews mit Führungskräften und Mitarbeitenden. So entstand eine gemeinsame Ausrichtung auf die Wirkungen, die der Arbeitsplatz unterstützen sollte – für Menschen ebenso wie für das Unternehmen.

Die Analyse zeigte einen Bedarf an räumlichen Strukturen, die Zusammenarbeit, Flexibilität, Wohlbefinden und Wissensaustausch über die gesamte Organisation hinweg stärken können. Aktivitätsbasiertes Arbeiten wurde daher zu einem zentralen Prinzip bei der Entwicklung der neuen Unternehmenszentrale.

Man konnte spüren, dass AART unsere Ambitionen verstanden und intensiv daran gearbeitet hat, unsere Visionen und Bedürfnisse in konkrete Lösungen zu übersetzen. Der Impact-Workshop hat dazu beigetragen, eine gemeinsame Richtung und eine klare Vision für ein Projekt zu schaffen, das unsere gesamte Organisation betraf. Der prozessorientierte Ansatz stellte sicher, dass die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeitenden systematisch erfasst und in konkrete Entscheidungen überführt wurden.”
Martin Lynnerup, Brand Manager, Danske Commodities
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Social Commissioning als Motor für Veränderung

Die Einbindung der Mitarbeitenden war ein zentrales Element des Prozesses. Bereits vor dem Umzug wurden neue Arbeitsweisen in den bestehenden Räumlichkeiten erprobt, indem Teile der Organisation aktivitätsbasiertes Arbeiten in der Praxis testeten.

Die dabei gewonnenen Erfahrungen wurden fortlaufend ausgewertet und in Anpassungen des Projekts übersetzt. Gleichzeitig wurden die Mitarbeitenden über Botschafter, Informationsveranstaltungen und Dialogformate eingebunden. So entstanden wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse der unterschiedlichen Abteilungen, ein besseres Verständnis für die Veränderungen und ein stärkeres Gefühl der Mitverantwortung für den neuen Arbeitsplatz.

Auf diese Weise war der Arbeitsplatz nicht nur das Ergebnis eines Veränderungsprozesses – er wurde selbst zu einem aktiven Instrument, um diesen voranzutreiben.

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Die besten Arbeitsplätze entstehen, wenn wir die räumlichen Rahmenbedingungen ausgehend von Menschen, Kultur und Unternehmen entwickeln. Deshalb ging es bei dem Projekt nicht nur darum, eine neue Unternehmenszentrale zu gestalten, sondern auch darum, ein gemeinsames Verantwortungsgefühl für eine neue Art des Arbeitens zu schaffen. Durch die Einbindung der Mitarbeitenden, das Erproben neuer Ansätze und den kontinuierlichen Dialog konnten wir die angestrebten Wirkungen der Organisation in räumliche Lösungen übersetzen, die Zusammenarbeit, Wohlbefinden und hohe Leistungsfähigkeit gleichermaßen unterstützen.”
Christian Holtegaard, Architekt und Fachbereichsleiter Space Planning, AART
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Ein Arbeitsumfeld für Menschen

Heute präsentiert sich die Unternehmenszentrale von Danske Commodities als flexibler und skalierbarer Arbeitsplatz mit unter anderem Arbeitszonen, Projekträumen, Besprechungsbereichen, Fitnessangeboten, Pausenräumen und sozialen Treffpunkten, die konzentriertes Arbeiten, Zusammenarbeit und Erholung gleichermaßen unterstützen.

Insbesondere das unternehmenseigene Café hat sich zu einem wichtigen informellen Treffpunkt für die gesamte Organisation entwickelt.

Die neuen räumlichen Rahmenbedingungen fördern heute sowohl konzentriertes Arbeiten als auch Zusammenarbeit und Wissensaustausch und sind zugleich zu einem wichtigen Bestandteil der Bemühungen von Danske Commodities geworden, Talente zu gewinnen und langfristig zu binden.

Das Café ist zu einem Erfolg geworden, der unsere Erwartungen übertroffen hat. Es dient als sozialer Treffpunkt, an dem man die klassische Büroatmosphäre hinter sich lassen und sich in einem informelleren Rahmen begegnen kann. Das schafft eine andere Offenheit in den Gesprächen und verleiht unserem Arbeitsplatz etwas Besonderes.”
Martin Lynnerup, Brand Manager, Danske Commodities
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Ganzheitliche Innenraumgestaltung mit neuen und wiederverwendeten Möbeln

AART war für die Innenraumgestaltung und Möbelbeschaffung sowie für die Planung und Ausführung maßgefertigter Einbauten verantwortlich. Die Gestaltung reicht von formellen Besprechungs- und Repräsentationsräumen bis hin zu dynamischen, informellen und spielerischeren Bereichen und wurde mit Fokus auf Vielfalt, aktivitätsbasiertes Arbeiten und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden entwickelt.

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Christian Holtegaard
Associeret / Projektleder / Arkitekt
Aarhus
chc@aart.dk
+45 41 96 17 69